Dienstag, 3. November 2026
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Fassade dämmen: Wann sich der Schritt lohnt

Eine gedämmte Fassade senkt Heizkosten und erhöht den Wohnkomfort. Doch nicht jedes Haus eignet sich gleich gut. Worauf es ankommt.

Redaktion Post Wien1 Min. Lesezeit

Symbolbild (KI-generiert): Fassadendämmung an einem Wohnhaus
Symbolbild (KI-generiert): Fassadendämmung an einem Wohnhaus

Über die Außenwände geht in vielen älteren Gebäuden ein großer Teil der Heizwärme verloren. Eine Fassadendämmung kann den Energieverbrauch deutlich senken und die Behaglichkeit in den Räumen verbessern.

Der richtige Zeitpunkt

Am wirtschaftlichsten ist die Dämmung, wenn die Fassade ohnehin erneuert werden muss. Gerüst, Putzarbeiten und Anschlüsse fallen dann sowieso an. Wird gleichzeitig die Heizung getauscht, kann die neue Anlage kleiner dimensioniert werden.

Altbau mit Stuckfassade

Gründerzeithäuser mit gegliederter Fassade lassen sich außen meist nicht oder nur eingeschränkt dämmen, besonders in Schutzzonen. Hier kommen Innendämmung, die Dämmung der obersten Geschoßdecke oder der Kellerdecke und der Fenstertausch infrage.

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Material und Ausführung

Wärmedämmverbundsysteme mit unterschiedlichen Dämmstoffen sind verbreitet. Wichtig sind eine fachgerechte Ausführung ohne Wärmebrücken und saubere Anschlüsse an Fenster und Dach. Fehler zeigen sich oft erst Jahre später als Feuchtigkeit oder Schimmel.

Vor dem Auftrag

  • Energieausweis oder Energieberatung als Grundlage nutzen
  • Vorgaben für Schutzzonen und Bewilligungspflicht klären
  • Förderungen prüfen, bevor der Auftrag erteilt wird
  • Angebote mit gleichem Dämmstandard vergleichen