Heuriger in Wien: Was man vor dem Besuch wissen sollte
Ausg'steckt, Buschen, Brettljause: Der Heurige gehört zu Wien wie kaum etwas anderes. Ein kleiner Leitfaden für Einsteiger und Zugezogene.
Redaktion Post Wien1 Min. Lesezeit

Wien ist eine der wenigen Großstädte der Welt mit nennenswertem Weinbau innerhalb der Stadtgrenzen. Der Heurige ist die gesellige Seite davon: Wein vom eigenen Weingarten, einfache Speisen und Gärten mit Blick auf die Stadt.
Ausg'steckt ist
Ein Buschen aus Föhrenzweigen über dem Eingang zeigt an, dass ein Heuriger geöffnet hat. Viele Betriebe haben nur zu bestimmten Zeiten im Jahr ausg'steckt. Ausg'steckt-Kalender helfen bei der Planung.
Wo man hingeht
Bekannte Heurigenorte sind Grinzing, Sievering, Nussdorf und Neustift am Walde im 19. Bezirk, Stammersdorf und Strebersdorf in Floridsdorf sowie Mauer und Rodaun in Liesing. Mehr über die Bezirke lesen Sie im Porträt zu Döbling und auf der Seite zu Floridsdorf.
Was auf den Tisch kommt
Klassisch sind Gemischter Satz, Grüner Veltliner und Riesling, oft als Gespritzter. Zum Essen gibt es kalte und warme Speisen vom Buffet, von der Brettljause bis zum Schweinsbraten.
Anreise
Viele Heurigenorte sind mit Straßenbahn und Bus gut erreichbar. Wer Wein trinkt, lässt das Auto ohnehin besser stehen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Heuriger und Buschenschank?
Im engeren Sinn schenkt ein Heuriger eigenen Wein aus. Daneben gibt es Weinlokale mit Heurigencharakter, die ganzjährig geöffnet haben.
Was ist Gemischter Satz?
Ein Wein aus mehreren Rebsorten, die gemeinsam im selben Weingarten wachsen und gemeinsam gelesen werden. Er ist eine Wiener Spezialität.
Muss man reservieren?
Für größere Gruppen und an Wochenenden ist eine Reservierung empfehlenswert.
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