Wohnung kaufen in Wien: Nebenkosten realistisch einplanen
Zum Kaufpreis kommen beim Wohnungskauf in Wien Steuern, Gebühren und Honorare. Wer die Nebenkosten früh kennt, plant die Finanzierung sicherer.
Redaktion Post Wien1 Min. Lesezeit

Wer in Wien eine Eigentumswohnung kauft, sollte nicht nur den Kaufpreis im Blick haben. Die Erwerbsnebenkosten machen in Summe einen spürbaren Betrag aus und werden in der Regel aus Eigenmitteln bezahlt.
Die wichtigsten Posten
- Grunderwerbsteuer: grundsätzlich 3,5 Prozent der Gegenleistung
- Eintragung ins Grundbuch: grundsätzlich 1,1 Prozent
- Vertragserrichtung und Treuhandabwicklung durch Notar oder Anwalt
- Maklerprovision, falls ein Makler beteiligt ist
- Kosten für die Eintragung eines Pfandrechts bei Kreditfinanzierung
Je nach Fall können Befreiungen oder Sonderregeln gelten, etwa beim Erwerb des Hauptwohnsitzes. Der aktuelle Stand sollte vor dem Kauf mit dem Vertragserrichter geklärt werden.
Laufende Kosten nicht vergessen
Nach dem Kauf kommen Betriebskosten, Beiträge zur Rücklage der Eigentümergemeinschaft, Versicherung und Energie hinzu. Ein Blick in die Abrechnungen der letzten Jahre und in die Protokolle der Eigentümerversammlungen zeigt, ob größere Sanierungen bevorstehen.
Sanierungsbedarf prüfen
Gerade bei Altbauwohnungen lohnt es, den Zustand von Leitungen, Fenstern und Heizung vor dem Kauf prüfen zu lassen. Notwendige Investitionen gehören in die Gesamtkalkulation.

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