Stromspeicher zur Photovoltaik: Wann lohnt sich ein Speicher?
Mit Speicher mehr Solarstrom selbst nutzen: Für wen sich eine Batterie zur PV-Anlage rechnet und welche Fragen vor dem Kauf geklärt sein sollten.
Redaktion Post Wien1 Min. Lesezeit

Eine Photovoltaikanlage liefert den meisten Strom zu Mittag, verbraucht wird er oft am Abend. Ein Batteriespeicher soll diese Lücke schließen. Ob sich das rechnet, hängt vom Haushalt ab.
Eigenverbrauch als Schlüsselgröße
Ohne Speicher wird ein Teil des Solarstroms ins Netz eingespeist, oft zu einem geringeren Preis, als man selbst für Netzstrom bezahlt. Ein Speicher erhöht den Anteil des selbst genutzten Stroms. Je größer der Unterschied zwischen Einspeisevergütung und Strombezugspreis, desto interessanter wird er.
Wer profitiert besonders?
- Haushalte, die abends und nachts viel Strom verbrauchen
- Haushalte mit Wärmepumpe oder Elektroauto
- Betriebe mit gleichmäßigem Verbrauch über den Tag hinaus
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Die richtige Größe
Ein zu großer Speicher wird im Winter kaum voll, ein zu kleiner ist im Sommer schnell erschöpft. Fachbetriebe dimensionieren anhand von Verbrauchsdaten und Anlagengröße. Die Werte aus dem Smart Meter sind dafür eine gute Grundlage.
Nachrüsten oder gleich mitplanen?
Viele Anlagen werden zunächst ohne Speicher gebaut. Wer später nachrüsten will, sollte schon beim Wechselrichter darauf achten, dass ein Speicher kompatibel ist. Den Ablauf einer PV-Installation beschreiben wir unter Photovoltaik in Wien.
Häufige Fragen
Kann ein Speicher bei Stromausfall weiterliefern?
Nur wenn das System notstrom- oder ersatzstromfähig geplant ist. Standardspeicher schalten bei Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab.
Wie lange hält ein Batteriespeicher?
Hersteller geben Garantien auf Ladezyklen oder Jahre. Die Kapazität nimmt im Lauf der Zeit langsam ab.
Gibt es Förderungen für Speicher?
Speicher wurden in Österreich wiederholt gefördert. Programme und Bedingungen ändern sich, daher vor dem Kauf die aktuellen Richtlinien prüfen.

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